18 Dezember 2012
Fusion VDSF / DAV
Fusion VDSF / DAV
20.11.2012Pressemitteilung des VDSF
Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) und der Deutsche Anglerverband (DAV) wollten am 17.11.2012 ihre über mehr als 3 Jahre dauernden Fusionsgespräche in zwei parallelen Hauptversammlungen beschließen, um anschließend als Deutscher Angelfischerverband (DAVF) die mächtige Vertretung der deutschen organisierten Angelfischerei zu bilden.
Dazu hatten sich bereits in Vorfeld die beiden Präsidenten als auch die jeweiligen Präsidien sowie die Mehrheit der Landesverbände im VDSF verständigt:
Wir wollen einen einheitlichen deutschen Anglerverband.
Dieses Ziel war in der Jahreshauptversammlung des VDSF nie infrage gestellt.
Probleme wurden im Weg, wie diese Einheit erreicht werden kann, gesehen. Aus diesem Grunde votierten bei der Abstimmung 2 Delegierte zu wenig für die Fusion und die erforderliche ¾-tel-Mehrheit kam leider nicht zustande.
Weder der VDSF noch der DAV lassen sich dadurch entmutigen.
Bereits am 19.11.2012 haben sich die Präsidenten des VDSF Peter Mohnert und des DAV Günter Markstein darauf verständigt, die aufgetretenen Probleme umgehend zu lösen und für den März 2013 erneut zu versuchen, die Fusion der beiden deutschen Anglerverbände zu erreichen.
Der Zeitraum bis März 2013 ergibt sich aus der Wahrung der erforderlichen Fristen für einen Neubeginn.
Das Präsidium des VDSF ist zusammen mit der Mehrheit der Landesverbände überzeugt, dass die Einheit der organisierten deutschen Anglerschaft im März 2013 sicher erreicht wird.
Der DAV hatte dazu in einer Probeabstimmung bereits eine 100%-ige Zustimmung erreicht. Innerhalb des VDSF gab es jedoch einige Bedenken
VERBAND DEUTSCHER SPORTFISCHER
Präsidium
03 Dezember 2012
RISE Fly Fishing Film Festival
Deutschsprachige Region – Februar / März 2013
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Hier geht es weiter unter anderem zu den verschiedenen Aufführungsorten.
Tickets können online bestellt werden. Näheres auf der RISE-Seite
Tod durch Turbinenkraft
Wasserkraftwerke als Fischkiller
Auszug aus einen Bericht in Planetopia vom 26.11.2012
Wasserkraftwerke gelten gerade im Zeitalter der Erneuerbaren Energien als Segen für das Klima. Sie liefern komplett CO2-freien Strom. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Denn die Turbinen eines Flusskraftwerks vernichten Jahr für Jahr Hunderttausende Wanderfische. Allein in der Lahn stehen 28 Kraftwerke, von denen einzelne bis zu dreißig Prozent der Lachse und Aale auf ihrem Weg in den Rhein vernichten.
Hier der sehr interessante Filmbericht: Tod durch Turbinenkraft
20 November 2012
Fisch des Jahres 2013
Die Forelle -Fisch des Jahres 2013
| Foto Bachforelle © : A. Hartl |
| Foto Seeforelle © : A. Hartl |
| Foto Meerforelle © : F. Hecker |
Geschlechtsreif werden Forellen nach etwa drei bis fünf Jahren.
Die beliebte Regenbogenforelle ist übrigens keine heimische Art. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts aus Amerika eingeführt. -Siehe hier die Umfrage oben links-
Durch die Regulierung und Verbauung unserer heimischen Flüsse und Bäche sind die natürlichen Lebensräume aller drei Forellentypen bedroht. Viele Barrieren in Form von Staustufen und Wehren behindern sie auf ihren Wanderungen und schneiden sie von ihren Laichrevieren ab. Zudem stellen die Turbinen von Wasserkraftwerken eine tödliche Falle für sie dar. Das bedeutet, wir brauchen naturnahe und durchgängige Fließgewässer. Nur dann haben die Forellen, wie auch andere Wasserbewohner, eine Chance als Schmuckstücke unserer heimischen Naturlandschaft erhalten zu bleiben.
V.i.S.d.P. Verband Deutscher Sportfischer e.V. Peter Mohnert -Präsident- Offenbach, den
17.11.2012
Mit freundlicher Genehmigung des VDSF
12 November 2012
08 November 2012
Lachsläuse bedrohen Atlantischen Lachs
Hungriger Parasit bedroht atlantische Wildlachse
Ein fleischfressender Schmarotzer ist womöglich die Ursache für den Schwund der Wildlachsbestände. Als Hauptinfektionsquelle haben Forscher Aquakulturen an den Küsten des Nordostatlantiks identifiziert. Zwischen 18 und 55 Prozent aller Wildlachse im Nordost-Atlantik sterben durch Lachsläuse – winzige parasitische Krebstiere. Der Effekt dieser Parasiten auf die Fischbestände ist damit deutlich größer als bisher angenommen. Das zeigt die Studie eines internationalen Forscherteams an Lachsen in Irland und Norwegen. Demnach werden die Fische als Jungtiere von den Lachsläusen befallen, wenn sie die Flüsse verlassen und ins Meer hinausschwimmen. Eine der Hauptinfektionsquellen seien die dichten Ansammlungen von Lachs-Aquakulturen in den Küstengewässern, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society B".
Übrigends habe ich zu diesem Thema schon einen Bericht im März 2011 von Geir Kjensmo im Forum "Der Fliegenfischer" veröffentlicht.
Hier der Link zu diesem lesenswerten Beitrag: Wildlachs und Meerforellenbestaende in Norwegen
Weitere Informationen auf folgende Seiten:
Die Welt.de Lachsparasiten
Spiegel online.de Lachsparasiten
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