Posts mit dem Label Umweltschutz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Umweltschutz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

01 August 2014

Rana Viren in den Niederlanden


Vor ca. 2 Wochen wurde in dem kleinen Naturschutzgebiet "de Driestruik" zwischen Roermond und Herkenbosch  ein mit Rana-Viren befallener Frosch entdeckt.



Rana-Virensind für das Erlöschen ganzer Amphibienbestände weltweit verantwortlich. Zunächst hieß es, der nachgewiesene Virus würde auch Fische befallen. Diese Aussage wurde von den Behörden aber zwischenzeitlich zurückgenommen. Entgegen früheren Aussagen, ist auch der Naturpark Meinweg nicht betroffen.

Der Betrieb der Fangstation ECI und der Transport der gefangenen Lachse  nach Belgien sind ebenfalls nicht eingeschränkt.

Eine Weiterverbreitung zu verhindern hat jetzt erste Priorität. Deshalb wurde das Areal um den Fundort für alle Besucher gesperrt, um eine Verbreitung über das Schuhwerk zu verhindern. Eine Verbreitung ist auch über Kescher, Setzkescher und Wathosen mit Filzsohle besonders leicht möglich. Im betroffenen Bereich  gibt es keine abfließenden Bäche, das Gebiet liegt nicht im Einzugsgebiet der Rur, sondern der Vorfluter ist die Maas.

Nach meiner Einschätzung  und bei dem jetzigen Stand der Erkenntnisse, gehe ich von einem lokalen Ereignis aus. Die Rur ist aus den dargelegten Gründen zunächst nicht mehr bedroht als alle andere Regionen um das Seuchengebiet herum auch.

Es bleibt allerdings die Unsicherheit, ob der Virus nicht vor der Entdeckung schon weiterverbreitet wurde oder ob er nicht bereits auf einer größeren Fläche verbreitet ist. Zudem besteht immer noch die Gefahr dass der Virus durch Wildtiere verbreitet wird.

Ich hoffe nur, es bleibt jetzt auch bei der Aussage, dass das Virus keine Fische befällt.  Durch eine guten Kontakte nach NL bin ich recht gut informiert. Sollte sich gravierend Neues ergeben, melde ich mich auf diesem Weg erneut.

Die lokale Presse berichtet auch laufend über das Ereignis.



Mit freundlicher Genehmigung von Heinz-Josef Jochims

11 März 2014

Unakzeptable Wasserführung der Rur




Wasserführung der Rur im Bereich Untermaubach und Kreuzau.


Seit Jahren beklagen die Angler die ungenügende Wasserführung der Rur bei einem Abfluß von nur 5 cbm/sec. ab Staubecken Obermaubach. Von dieser Wassermenge werden am ersten Wehr ca. 4.8 cbm in die Mühlenteiche abgeleitet, so daß für die Rur nur noch 200 l/s zur Verfügung stehen.

Unsere Forderung einer erhöhten Wasserabgabe aus den Talsperren wird vom WVER aus Gründen der Wasserwirtschaft abgelehnt. Die Abgabe in die Mühlenteiche ist durch alte Wasserrechte abgesichert und wird von uns auch nicht infrage gestellt.

Es ist jedoch völlig unakzeptabel, auch im Hinblick auf die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, daß für die Ökologie nur eine völlig unzureichende Wassermenge auf einer Strecke von ca. 1,5 km übrig bleibt, die eine Durchgängigkeit für die Wasserorganismen verhindert.

Aus diesem Grunde haben wir mit Unterstützung  des NABU im Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde erneut diese Problematik thematisiert, um Politik und Öffentlichkeit auf diesen unhaltbaren Zustand hinzuweisen.

Wir fordern von allen Beteiligten die Bereitschaft, schnellstmöglich eine Änderung herbeizuführen.





Kurt Hilgers

für den Fischereiverband NRW
Mitglied im Beirat bei der
Unteren Landschaftsbehörde

des Kreises Düren


Den gesamten Beitrag mit einigen Bildern findet Ihr hier Wasserführung der Rur bei Kreuzau

Mit  freundlicher Genehmigung von Kurt Hilgers
 

18 Februar 2014

Das neue WKA an der Kinzig


Ein kritischer Vortrag zum (fischfreundlichen?) Kinzig Kraftwerk.


 Diese neue WKA hat schon mehrere Preise gewonnen, trotzdem ist sie wohl, wie hier zu lesen, nicht das Gelbe vom Ei.

Dazu diesen Beitrag als PDF Datei  vom Landesfischereiverband BW


Linnicher Wehr






Vieleicht schon bald an unserer Rur?????
 




Dazu auch folgender veröffentlichter Beitrag in diesem Blog:
Wasserkraft an der Rur  
Aufbau der WKA an der Kinzig
WKA Kostheim am Main 


.

09 September 2013

Lachsnachwuchs für die Rur

 
Lachs 93 cm 7570 gr
Hallo liebe Lachsfreunde,

nachdem Anfang der Woche die WKA ECI in Roermond nach 6-monatiger Zwangspause wieder in Betrieb ging, konnten bereits am Samstag der 1. Lachsaufsteiger für 2013 verhaftet werden. Ein männliches Tier von 93 cm Länge und 7570 gr. Gewicht.

Der Fisch ist bereits im belgischen Lachszentrum Erizee in Belgien. Hier wird er seinen Beitrag für den Erhalt seiner Art leisten müssen.

Da für die nächsten Tage Regen und zurückgehende Temperaturen gemeldet sind, sollte sich das positiv auf den Aufstieg auswirken.

Vielleicht kann der ausgefallene Frühjahrsaufstieg wieder wettmacht werden. An der Rur steigen ca. 25-33 % der Lachse schon im Mai-Juni auf.
Lachs 93 cm 7570 gr

 









Dies ist eine Info von Hans Joachim Jochims

19 Juli 2013

Wasserkraftanlage an der Kinzig

Fischereiliche Untersuchung des beweglichen Krafthauses in Gengenbach an der Kinzig. (Schwarzwald)
Sehr Interessante Studie mit allen Daten und Fakten, reich bebildert. Für alle die sich hierfür interessieren eine tolle und aufschlussreiche Studie im Auftrage des Büros für Fischereibiologie & Ökologie.


Kraftwerk an der Kinzig 




13 Mai 2013

Krauthausen-Jülicher Mühlenteich


900.000 Euro werden in den Mühlenteich gepumpt


Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) beginnt Mitte Mai mit Instandsetzungsarbeiten am Krauthausen-Jülicher Mühlenteich. Die wurden erforderlich, da er im Bereich der Stadt Jülich teilweise durch Dämme gefasst ist, die durch Wühltieraktivitäten und Gehölzwurzeln beschädigt sind. Der Krauthausen-Jülicher Mühlenteich wird in Niederzier-Selhausen mit Wasser der Rur gespeist und fließt dann über Krauthausen, vorbei an Selgersdorf und Altenburg Richtung Jülich. Bis Altenburg steigert sich seine Wasserführung auf 1,3 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. In Altenburg fließt ein Teil des Wassers zurück in die Rur. Der Mühlenteich selbst setzt seinen Lauf nach Jülich fort, wo er in den Ellebach mündet. Firmen am Mühlenteich nutzen sein Wasser in Produktionsprozessen oder als Löschwasser.

Hier geht es zum gesamten Bericht in der Aachener Zeitung 

07 Mai 2013

Lachsprogramm Rur


Hallo liebe Lachsfreunde, 

Die Fangstation ECI in Roermond und das Lachsprogramm Rur haben sich an einem NL Naturschutzwettbewerb um den Pluk-van-de-Pletteflet-Preis beteiligt. 
Die Ausscheidung in Limburg haben wir bereits gewonnen und stehen jetzt mit 3 anderen Projekten in der nationalen Endausscheidung. 
Dem Sieger winken 3.000 Euro Preisgeld. Das könnten wir gut gebrauchen. 
Bitte unterstützt uns und stimmt auf der entsprechenden Homepage für unser Projekt. 
Vor allem, gebt diese Info bitte an Gleichgesinnte weiter. 
Unter dem unten aufgeführten Link gelangt man auf eine Seite mit den 4 Projekten die in der Endausscheidung sind. 
Unseres ist das vorletzte.
Ein Klick auf den grünen Link "Lees meer en bekijk het filmpje" führt zu unserem Projekt. 

Dort wird das Projekt mit Text und einem kurzen Video vorgestellt. 
Unter dem Text befindet sich der Link: Stem op Thijs Belgers 

Im darunter liegendem Mailformular 
Contact met Vroege Vogels
wählt Ihr: 
Limburg: Zalm terug in de Roer 

tragt Eure Daten ein und sendet sie ab. 

Vielen Dank

23 März 2013

Artikel in der AZ


Referenzwasserkraftanlage an der Rur

Wieder ein Artikel in der AZ.
Wann kapieren diese Menschen eigentlich das eine WKA, egal wie gebaut, energetisch totaler Schwachsinn ist.

Hier der Link:    Referenzanlage an der Rur



26 Februar 2013

Wasserkraft an der Rur


Artikel in der AZ über die WKA Rurdorfer Wehr bei Linnich

Trotz des für sein Projekt positiven Urteils des Verwaltungsgerichtes Aachen bleibt Hubert V., privater Investor aus dem Kreis Heinsberg, skeptisch, dass er nach zehn Jahren (!) doch noch eine Genehmigung der Bezirksregierung Köln für den Bau und den Betrieb eines Wasserkraftwerks am Rurdorfer Wehr erhält. 

Dies ist nur ein Ausschnit aus dem genannten Bericht.
Zum gesamten Bericht bitte auf folgenden Link klicken. Artikel in der Aachener-Zeitung

Macht Euch die Mühe und hinterlasst bei der AZ einen entsprechenden Kommentar


Hier nun einige Schreiben und auch Antworten von meinem Mitstreiter R.W.Irmen

Schreiben von RWI an

Oliver Krischer
Mitglied des Bundestages
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Hallo, 
wie Sie wissen hat die Bez. Reg. NRW einen ablehnenden Bescheid erlassen. 
Nun lese ich mit Erstaunen, dass ausgerechnet von Ihrer Seite der Bau des WKWs unterstützt wird. Fakt ist, dass selbst von Betreiben in Auftrag gegebene Studien belegen, dass die Mortalitätsrate bei den auf- und vor allen Dingen absteigenden - auf allen Ebenen geschützter und seltener Arten - immens hoch ist. 
Lt. Untersuchungen des Institutes für Binnenfischerei in Potsdam-Sacrow siehe hierzu Tabelle und auch anderen Institutionen . 
Es kann nicht sein dass spez. von Ihnen immer wieder auf aussterbende oder schützenswerte Arten hingewiesen wird. 
Von den Schützern mit viel persönlichem und auch finanziellem Aufwand verhindert wird dass Arten egal welcher Art weiterhin abnehmen, Sie aber ein Projekt befürworten dass z.B. die Ansiedlung des Lachses i. d. Rur (Eifelrur) und die Durchgängigkei der Gewässer für alle anderen auf einen Auf-und Abstieg angewiesene Arten zunichte macht. 
Speziell Sie, als hiesiger Abgeordneter sollten sich dafür einsetzen dass endlich die Rur wieder zu dem gemacht wird was sie einmal war. 
Ein natürlicher fisch- und artenreiches Gewässer. Sie sollten alle Bemühungen in diese Richtung unterstützen. Sie haben doch die besten Unterlagen zur Verfügung und können ablesen welchen Schaden spez. die Kleinkraftwerke anrichten und wieviel % Anteile sie an der gesamten Energieproduktion "erwirtschaften". 
Das aber ist nur für einen Betreiber interessant weil es stark subventioniert wird. Und das wiederum treibt die Energie-Preise in die Höhe. Ich bin keineswegs jemand der sich erneuerbaren Energien verschließt, bin aber gegen eine Maßnahme die sich 
a.) nicht rechnen lassen (außer für den Betreiber) und 
b.) zuviel Schaden am und im Wasser anrichten. Als Anhang finden Sie einen Beitrag den ich ich gefunden habe. Ich glaube diesen Unterlagen und finde diese Zustände als nicht akzeptabel. Ausserdem haben wir, die BRD, uns verpflichtet die europ. WRR bis 2015 umzusetzen. 
Ich hoffe auf Ihre Einsicht und freue mich über Ihre Antwort. 
Rolf W. Irmen

Hier die erstaunlich schnelle Antwort von Herrn Oliver Krischer

 
Sehr geehrter Herr Irmen, 
herzlichen Dank für Ihr Mail. Ich glaube sehr wohl, dass sich die Produktion von Erneuerbarer Energie durch Wasserkraft und Gewässerschutz in Einklang bringen lässt. 
Keinesfalls sollte noch für Jahre der Zustand am Linnicher Ruhrwehr so bleiben wie er jetzt ist, denn heute kann kein Fisch das Wehr überwinden und der betreffende Rurabschnitt ist extrem naturfern ausbaut. 
Mit dem Bau einer Wasserkraftanlage inkl. funktionieren Fischauf- und -abstieg und Renaturierung wäre der Natur mehr geholfen als weitere jahrelange Gerichtsprozesse, die unweigerlich sind, wenn weiter auf Maximalpositionen beharrt wird. Für eine Konsenslösung setze ich mich schon seit über 10 Jahren, aber leider ist die Bezirksregierung Köln dazu nicht bereit und kann ihre Position dabei nicht einmal fachlich sauber begründen, wie jetzt auch das Gericht bestätigt hat. 
Das ist schade, denn darunter leidet vor allem die Natur, und es wird keine Erneuerbarer Strom produziert. Ich hoffe, das Gerichtsurteil bringt die Behörde zu einem Einsehen. In Linnich könnte eines der im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen verankerten Pilotvorhaben für die Nutzung der Wasserkraft, z. B. mit dem beweglichen Wasserkrafthaus, realisiert werden - ähnlich wie z. B. in Baden-Württemberg an der Kinzig. Warum soll an der Rur in NRW, das nicht möglich sein, was in Baden-Württemberg schon umgesetzt und in den Niederladen an der Maas genehmingt - unter Einhaltung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Ich fände es gut, wenn alle Beteiligten im Sinne der Sache eine solche Lösung unterstützen würden.
Anbei meine Pressemitteilung dazu. 
Mit freundlichen Grüßen 

Oliver Krischer 

Mitglied des Bundestages 
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Platz der Republik 1 
11011 Berlin 
Telefon: 030-227-72058 
Fax: 030-227-76056

weitere Schreiben folgen 


 Ein kritischer Vortrag zum (fischfreundlichen?) Kinzig Kraftwerk.

 Diese neue WKA hat schon mehrere Preise gewonnen, trotzdem ist sie wohl, wie hier zu lesen, nicht das Gelbe vom Ei.

Dazu diesen Beitrag als PDF Datei  vom Landesfischereiverband BW

03 Februar 2013

6 Millionen Kormorane


6 Millionen Kormorane sind zu viel!

Hier ein Auszug vom Internetauftritt der Zeitschrift Fisch und Fang. Alles weitere ergibt sich aus dem folgenden Bericht. Bitte unterstütz diese Petition!!! Der weiterführende Link befindet sich am Ende des Berichtes. 

 Kormoran-Aktion
Helfen Sie mit – Ihre Unterschrift zählt! Durch die europaweite Überpopulation des Kormorans sind die Fischbestände stark gefährdet. 1.6 Millionen Kormorane fressen 250.000 Tonnen Fisch im Jahr. Daher ist eine Bestandsreduzierung der Kormorane zwingend notwendig. Der Paul Parey Zeitschriftenverlag hat sich deshalb zu einer Gemeinschaftsaktion entschlossen, um ein starkes Zeichen gegen den Fischfeind Nr. 1, den Kormoran, zu setzen. Federführend für die Unterschriftenaktion sind die Anglermagazine FISCH & FANG und RAUBFISCH sowie die Jagdzeitschriften WILD UND HUND und DEUTSCHE JAGD ZEITUNG. Hintergrund der Initiative ist der explodierende Bestand der Kormorane - binnen 40 Jahren von 30.000 auf über eine Million Vögel. Mit dramatischen ökologischen Folgen, denn die schwarzen Tauchjäger töten allein in Westeuropa 240 000 Tonnen Fisch pro Jahr, darunter bedrohte Arten wie Aal und Äsche. Die Unterschriftenliste trägt die Forderung: Unsere Fische schützen - Kormorane jagen. Die Petition richtet sich an die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, um eine europaweite Regulierung der Kormoran-Bestände zu forcieren. 


Hier der Link zur Petition




29 Oktober 2012

Stauraumspülung



Stauraumspülung: Schlammberge und Flachwasserzonen

aus News 2012  ÖKF (Österreichisches Kuratorium für Fischerei und Gewässerschut


..es tut weh, sehr weh, wenn wir uns an Großvaters Erzählungen erinnern: „Früher,... als es noch sehr wenige Wasserkraftwerke gab, hatten wir Fische in Massen,...als wir zum Baden in die Mur gingen, mussten wir bei den Schotterbänken aufpassen, dass wir die Fische nicht zertreten,...aber mit jedem weiteren Kraftwerk wurden immer weniger,...!" Stimmt uns das nicht nachdenklich und traurig zugleich?

In diesem Videospot sehen sie, wie leichtfertig mit unseren Ressourcen und Fischen umgegangen wird. Ach ja, Sie haben all das nicht gewusst?
Wie sollten Sie auch, wenn die Presse nie darüber berichtet.
„DARF IN ÖSTERREICH NICHT KRITISCH ÜBER WASSERKRAFT BERICHTET WERDEN?"

Bislang gab es für solch Fischsterben keine Konsequenzen. Warum nur? Jeder Normalbürger, der seine Gülle in einen  Bach leert und nur ein einziges Tier dabei zu Schaden kommt, wird als „Unmensch" hingestellt und verurteilt.
Jeder sollte sich trauen, unangenehme Wahrheiten an- und auszusprechen!
Also bitte weitersagen und verteilen!!!
Mit traurigen Grüßen und Fluss Frei!
Franz Keppel (Huchenfranz) 


Hier geht es weiter: Was ist eine Stauraumspülüng und was bewirkt Sie?