15 Mai 2013

WKA an der Ahr


Das letzte Wehr stoppt den Lachs

Das Wehr am Campingplatz in Ahrdorf ist das letzte Hindernis für Lachse in der Ahr. Eigentlich sollten in der Ahr und ihren Zuflüssen wieder Lachse angesiedelt werden. Erhebliche Summen wurden zu diesem Zweck bereist investiert. 
Doch ein Wehr im Kreis Euskirchen macht den Planer einen Strich durch die Rechnung Blankenheim-Ahrdorf. 
In den vergangenen Jahren wurden erhebliche Summen investiert, um die Ahr und ihre Zuflüsse zu renaturieren. 
Eines der Ziele der Naturschutzmaßnahmen war es, in dem Fluss wieder Lachse anzusiedeln. Es wurden bereits Zehntausende dieser Wanderfische in der Ahr ausgesetzt.

Hier der gesamte Bericht im Kölner Stadtanzeiger

13 Mai 2013

Krauthausen-Jülicher Mühlenteich


900.000 Euro werden in den Mühlenteich gepumpt


Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) beginnt Mitte Mai mit Instandsetzungsarbeiten am Krauthausen-Jülicher Mühlenteich. Die wurden erforderlich, da er im Bereich der Stadt Jülich teilweise durch Dämme gefasst ist, die durch Wühltieraktivitäten und Gehölzwurzeln beschädigt sind. Der Krauthausen-Jülicher Mühlenteich wird in Niederzier-Selhausen mit Wasser der Rur gespeist und fließt dann über Krauthausen, vorbei an Selgersdorf und Altenburg Richtung Jülich. Bis Altenburg steigert sich seine Wasserführung auf 1,3 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. In Altenburg fließt ein Teil des Wassers zurück in die Rur. Der Mühlenteich selbst setzt seinen Lauf nach Jülich fort, wo er in den Ellebach mündet. Firmen am Mühlenteich nutzen sein Wasser in Produktionsprozessen oder als Löschwasser.

Hier geht es zum gesamten Bericht in der Aachener Zeitung 

07 Mai 2013

Lachsprogramm Rur


Hallo liebe Lachsfreunde, 

Die Fangstation ECI in Roermond und das Lachsprogramm Rur haben sich an einem NL Naturschutzwettbewerb um den Pluk-van-de-Pletteflet-Preis beteiligt. 
Die Ausscheidung in Limburg haben wir bereits gewonnen und stehen jetzt mit 3 anderen Projekten in der nationalen Endausscheidung. 
Dem Sieger winken 3.000 Euro Preisgeld. Das könnten wir gut gebrauchen. 
Bitte unterstützt uns und stimmt auf der entsprechenden Homepage für unser Projekt. 
Vor allem, gebt diese Info bitte an Gleichgesinnte weiter. 
Unter dem unten aufgeführten Link gelangt man auf eine Seite mit den 4 Projekten die in der Endausscheidung sind. 
Unseres ist das vorletzte.
Ein Klick auf den grünen Link "Lees meer en bekijk het filmpje" führt zu unserem Projekt. 

Dort wird das Projekt mit Text und einem kurzen Video vorgestellt. 
Unter dem Text befindet sich der Link: Stem op Thijs Belgers 

Im darunter liegendem Mailformular 
Contact met Vroege Vogels
wählt Ihr: 
Limburg: Zalm terug in de Roer 

tragt Eure Daten ein und sendet sie ab. 

Vielen Dank

23 März 2013

Artikel in der AZ


Referenzwasserkraftanlage an der Rur

Wieder ein Artikel in der AZ.
Wann kapieren diese Menschen eigentlich das eine WKA, egal wie gebaut, energetisch totaler Schwachsinn ist.

Hier der Link:    Referenzanlage an der Rur



26 Februar 2013

Wasserkraft an der Rur


Artikel in der AZ über die WKA Rurdorfer Wehr bei Linnich

Trotz des für sein Projekt positiven Urteils des Verwaltungsgerichtes Aachen bleibt Hubert V., privater Investor aus dem Kreis Heinsberg, skeptisch, dass er nach zehn Jahren (!) doch noch eine Genehmigung der Bezirksregierung Köln für den Bau und den Betrieb eines Wasserkraftwerks am Rurdorfer Wehr erhält. 

Dies ist nur ein Ausschnit aus dem genannten Bericht.
Zum gesamten Bericht bitte auf folgenden Link klicken. Artikel in der Aachener-Zeitung

Macht Euch die Mühe und hinterlasst bei der AZ einen entsprechenden Kommentar


Hier nun einige Schreiben und auch Antworten von meinem Mitstreiter R.W.Irmen

Schreiben von RWI an

Oliver Krischer
Mitglied des Bundestages
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Hallo, 
wie Sie wissen hat die Bez. Reg. NRW einen ablehnenden Bescheid erlassen. 
Nun lese ich mit Erstaunen, dass ausgerechnet von Ihrer Seite der Bau des WKWs unterstützt wird. Fakt ist, dass selbst von Betreiben in Auftrag gegebene Studien belegen, dass die Mortalitätsrate bei den auf- und vor allen Dingen absteigenden - auf allen Ebenen geschützter und seltener Arten - immens hoch ist. 
Lt. Untersuchungen des Institutes für Binnenfischerei in Potsdam-Sacrow siehe hierzu Tabelle und auch anderen Institutionen . 
Es kann nicht sein dass spez. von Ihnen immer wieder auf aussterbende oder schützenswerte Arten hingewiesen wird. 
Von den Schützern mit viel persönlichem und auch finanziellem Aufwand verhindert wird dass Arten egal welcher Art weiterhin abnehmen, Sie aber ein Projekt befürworten dass z.B. die Ansiedlung des Lachses i. d. Rur (Eifelrur) und die Durchgängigkei der Gewässer für alle anderen auf einen Auf-und Abstieg angewiesene Arten zunichte macht. 
Speziell Sie, als hiesiger Abgeordneter sollten sich dafür einsetzen dass endlich die Rur wieder zu dem gemacht wird was sie einmal war. 
Ein natürlicher fisch- und artenreiches Gewässer. Sie sollten alle Bemühungen in diese Richtung unterstützen. Sie haben doch die besten Unterlagen zur Verfügung und können ablesen welchen Schaden spez. die Kleinkraftwerke anrichten und wieviel % Anteile sie an der gesamten Energieproduktion "erwirtschaften". 
Das aber ist nur für einen Betreiber interessant weil es stark subventioniert wird. Und das wiederum treibt die Energie-Preise in die Höhe. Ich bin keineswegs jemand der sich erneuerbaren Energien verschließt, bin aber gegen eine Maßnahme die sich 
a.) nicht rechnen lassen (außer für den Betreiber) und 
b.) zuviel Schaden am und im Wasser anrichten. Als Anhang finden Sie einen Beitrag den ich ich gefunden habe. Ich glaube diesen Unterlagen und finde diese Zustände als nicht akzeptabel. Ausserdem haben wir, die BRD, uns verpflichtet die europ. WRR bis 2015 umzusetzen. 
Ich hoffe auf Ihre Einsicht und freue mich über Ihre Antwort. 
Rolf W. Irmen

Hier die erstaunlich schnelle Antwort von Herrn Oliver Krischer

 
Sehr geehrter Herr Irmen, 
herzlichen Dank für Ihr Mail. Ich glaube sehr wohl, dass sich die Produktion von Erneuerbarer Energie durch Wasserkraft und Gewässerschutz in Einklang bringen lässt. 
Keinesfalls sollte noch für Jahre der Zustand am Linnicher Ruhrwehr so bleiben wie er jetzt ist, denn heute kann kein Fisch das Wehr überwinden und der betreffende Rurabschnitt ist extrem naturfern ausbaut. 
Mit dem Bau einer Wasserkraftanlage inkl. funktionieren Fischauf- und -abstieg und Renaturierung wäre der Natur mehr geholfen als weitere jahrelange Gerichtsprozesse, die unweigerlich sind, wenn weiter auf Maximalpositionen beharrt wird. Für eine Konsenslösung setze ich mich schon seit über 10 Jahren, aber leider ist die Bezirksregierung Köln dazu nicht bereit und kann ihre Position dabei nicht einmal fachlich sauber begründen, wie jetzt auch das Gericht bestätigt hat. 
Das ist schade, denn darunter leidet vor allem die Natur, und es wird keine Erneuerbarer Strom produziert. Ich hoffe, das Gerichtsurteil bringt die Behörde zu einem Einsehen. In Linnich könnte eines der im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen verankerten Pilotvorhaben für die Nutzung der Wasserkraft, z. B. mit dem beweglichen Wasserkrafthaus, realisiert werden - ähnlich wie z. B. in Baden-Württemberg an der Kinzig. Warum soll an der Rur in NRW, das nicht möglich sein, was in Baden-Württemberg schon umgesetzt und in den Niederladen an der Maas genehmingt - unter Einhaltung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Ich fände es gut, wenn alle Beteiligten im Sinne der Sache eine solche Lösung unterstützen würden.
Anbei meine Pressemitteilung dazu. 
Mit freundlichen Grüßen 

Oliver Krischer 

Mitglied des Bundestages 
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Platz der Republik 1 
11011 Berlin 
Telefon: 030-227-72058 
Fax: 030-227-76056

weitere Schreiben folgen 


 Ein kritischer Vortrag zum (fischfreundlichen?) Kinzig Kraftwerk.

 Diese neue WKA hat schon mehrere Preise gewonnen, trotzdem ist sie wohl, wie hier zu lesen, nicht das Gelbe vom Ei.

Dazu diesen Beitrag als PDF Datei  vom Landesfischereiverband BW

20 Februar 2013

Weg frei für die geeinte Anglerinteressenvertretung


Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) stimmt Fusion zu: Weg frei für die geeinte Anglerinteressenvertretung 

Der 15. Februar 2013 wird als ein historisches Datum in die Geschichte der Angelfischerei eingehen. Die Delegierten der außerordentlich einberufenen Mitgliederversammlung des VDSF stimmten für die Fusion mit dem Deutschen Anglerverband (DAV) zum Deutschen Angelfischerverband (DAFV).


Die Delegierten des obersten Gremiums des DAV, der Hauptversammlung, stimmten bereits im November vergangenen Jahres bei einer Probeabstimmung für die Verschmelzung. Es ist davon auszugehen, dass auch die am 9. März stattfindende reguläre Hauptversammlung des DAV ihre offizielle Zustimmung erteilen wird. Damit kann dann die Einheit der Anglerinnen und Angler im Deutschen Angelfischerverband noch in diesem Jahr Realität werden.