27 August 2013

Neue Überflutungsgebiete der Rur Nebenflüsse


Neue Überschwemmungsgebiete festgelegt 


Die Bezirksregierung Köln hat die Überschwemmungsgebiete unter anderem des Malefinkbaches (untere Rur), des Baaler Baches (untere Rur), des Ellebaches (mittlere Rur), des Omerbaches (Inde) und des Wehebaches (Inde) neu festgelegt. 

Die Verordnungen gelten 40 Jahre. 
Die ausgewiesenen Gebiete dienen dem Erhalt natürlicher Rückhalte- und Überflutungsflächen und werden bei einem 100-jährigen Hochwasser zur Entlastung beansprucht und überschwemmt. Die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete hat zur Folge, dass in diesen Bereichen zum Beispiel keine Baum- und Strauchpflanzungen angelegt werden dürfen. Grünland kann dort nicht in Ackerland umgewandelt werden, und es dürfen keine Gegenstände gelagert werden, die den Wasserabfluss behindern oder fortgeschwemmt werden können. 
Neue Baugebiete können ebenfalls nicht ausgewiesen werden. 
Einzelheiten regelt hierzu der § 78 Abs.1 des Wasserhaushaltgesetzes (WHG). 
Das Überschwemmungsgebiet des Malefinkbaches betrifft die Flächen beiderseits des Baches im Bereich der Stadt Linnich und der Stadt Hückelhoven. 
Im Bereich der Städte Hückelhoven und Linnich wird das Überschwemmungsgebiet beidseits des Baaler Baches festgesetzt. 
Beidseits des Wehebaches wird das Überschwemmungsgebiet im Bereich Stolberg und der Gemeinden Inden und Langerwehe festgesetzt. 
Von der Festsetzung des Überschwemmungsgebietes für den Ellebach sind die Städte Jülich und Düren sowie die Gemeinden Niederzier, Merzenich, Nörvenich, Kreuzau und Vettweiß betroffen. 

 Im abgelaufenen Verfahren wurden die Pläne öffentlich ausgelegt und Träger öffentlichen Rechts, wie zum Beispiel Behörden, Wasserverbände oder der Landschaftsverband Rheinland wurden beteiligt. Stellungnahmen und Einwendungen aus diesem Verfahren wurden berücksichtigt und in die Planung aufgenommen. 
Die neuen Verordnungen und Karten des Überschwemmungsgebietes können in den betreffenden Gemeinden und Städten, den zuständigen Kreisen sowie bei der Bezirksregierung Köln während der Dienstzeiten eingesehen werden. 

Auch im Internetauftritt der Bezirksregierung Köln können die ermittelten Überschwemmungsgebiete aufgerufen werden unter:
 http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/service/amtsblatt/archiv_2013/index.html


Zum Thema Hochwasserschutz in NRW kann hier die Broschüre vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen herunter geladen werden:      Mit dem Wasser leben



Dies ist ein Bericht aus der Aachener Zeitung

19 Juli 2013

Wasserkraftanlage an der Kinzig

Fischereiliche Untersuchung des beweglichen Krafthauses in Gengenbach an der Kinzig. (Schwarzwald)
Sehr Interessante Studie mit allen Daten und Fakten, reich bebildert. Für alle die sich hierfür interessieren eine tolle und aufschlussreiche Studie im Auftrage des Büros für Fischereibiologie & Ökologie.


Kraftwerk an der Kinzig 




11 Juni 2013

Gemeinsamer Appell bezüglich WKA in Linnich


Werte Angelfreunde, 

im Anhang findet Ihr einen gemeinsamen Appell an das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz NRW 
Minister Johannes Remmel 

Unterzeichnet wurde dieser Appell vom 
  • Fischereiverband NRW Präsident Johannes Nüsse 
  • Stiftung Wasserlauf NRW Walter Sollbach 
  • BUND NRW Paul Kroefges 
  • NABU NRW Josef Tumbrink 
  • ABU Soest Dr Margret Bunzel Drüke 
  • LNU Mark vom Hofe 
 
An dieser Stelle sei anzumerken: 

Endlich ziehen alle gemeinsam an einem Strang!



10 Juni 2013

PKW in der Rur


Pkw stand in der Rur Jülich 

Am Samstagmorgen 08.06.2013, gegen 05:40 Uhr, teilte ein Spaziergänger der Polizeileitstelle telefonisch mit, dass in Jülich, in der Nähe der Kläranlage, ein PKW in der Rur stünde. 
Da ein Verkehrsunfall mit Personenschaden nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden ein Notarzt, ein Rettungswagen die Feuerwehr und Polizei zum Einsatzort entsandt. 

Am Einsatzort stellte sich heraus, dass der PKW verlassen war. 
Ermittlungen beim Fahrzeughalter ergaben, dass der Wagen in der zurück liegenden Nacht in Alsdorf entwendet worden war. 
Der 53-jährige Besitzer hatte den Diebstahl noch gar nicht bemerkt. 

Rückfragen bitte an: 
Polizei Düren 
Pressestelle 
Telefon: 02421 949-1100 
Fax: 02421 949-1199

15 Mai 2013

WKA an der Ahr


Das letzte Wehr stoppt den Lachs

Das Wehr am Campingplatz in Ahrdorf ist das letzte Hindernis für Lachse in der Ahr. Eigentlich sollten in der Ahr und ihren Zuflüssen wieder Lachse angesiedelt werden. Erhebliche Summen wurden zu diesem Zweck bereist investiert. 
Doch ein Wehr im Kreis Euskirchen macht den Planer einen Strich durch die Rechnung Blankenheim-Ahrdorf. 
In den vergangenen Jahren wurden erhebliche Summen investiert, um die Ahr und ihre Zuflüsse zu renaturieren. 
Eines der Ziele der Naturschutzmaßnahmen war es, in dem Fluss wieder Lachse anzusiedeln. Es wurden bereits Zehntausende dieser Wanderfische in der Ahr ausgesetzt.

Hier der gesamte Bericht im Kölner Stadtanzeiger

13 Mai 2013

Krauthausen-Jülicher Mühlenteich


900.000 Euro werden in den Mühlenteich gepumpt


Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) beginnt Mitte Mai mit Instandsetzungsarbeiten am Krauthausen-Jülicher Mühlenteich. Die wurden erforderlich, da er im Bereich der Stadt Jülich teilweise durch Dämme gefasst ist, die durch Wühltieraktivitäten und Gehölzwurzeln beschädigt sind. Der Krauthausen-Jülicher Mühlenteich wird in Niederzier-Selhausen mit Wasser der Rur gespeist und fließt dann über Krauthausen, vorbei an Selgersdorf und Altenburg Richtung Jülich. Bis Altenburg steigert sich seine Wasserführung auf 1,3 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. In Altenburg fließt ein Teil des Wassers zurück in die Rur. Der Mühlenteich selbst setzt seinen Lauf nach Jülich fort, wo er in den Ellebach mündet. Firmen am Mühlenteich nutzen sein Wasser in Produktionsprozessen oder als Löschwasser.

Hier geht es zum gesamten Bericht in der Aachener Zeitung