15 März 2012

Rurbesatz und Regenbogenforelle

  
Meine Meinung zum Thema Rurbesatz.
Wir haben uns in der Vergangenheit immer bemüht den Bachforellenbestand in der Rur (Eifelrur) zu stützen um so wieder einen rurstämmigen Stamm zu bekommen. So haben wir z.T. (sogar genau wie bei den Äschen) ein Entnahme Verbot ausgesprochen. Ja -wir haben sogar einmal ein totales Angelverbot ausgesprochen um nach einem Fischsterben den Fischbestand wieder aufzubauen. Auch das haben die Mitglieder mit getragen. Um den Mitgliedern jedoch später eine Angelei zu ermöglichen wurden Regenbogenforellen eingesetzt auch unter dem Aspekt die Bachforelle weiter zu schonen. Das wurde uns nun untersagt. Stellt sich nun die Frage : Wie soll es weitergehen ? Inzwischen haben wir uns bei Besatzmaßnahmen von Bachforellen immer über einem uns bekannten Lieferanten bedient. Er sollte uns wie vereinbart, reinen, rurstämmigen Besatz liefern. War das richtig uns so zu binden ? Viele unserer Mitglieder haben festgestellt, dass die gelieferten Bachforellen eine Anomalie der Brustflossen aufweisen. Unter den Mitgliedern spricht man bereits von Contergan-Forellen. Die Brustflossen weisen fast auf verstümmelte Beine hin. Kranke oder verkrüppelte Bachforellen sind aber wohl kaum der richtige Besatz. Einen gesunden, sich selbst produzierenden Bestand können wir aber nur bekommen, wenn a. der Neubesatz ok ist und b. zum anderen die zigtausend eingesetzten Bachforellensetzlinge endlich eine Größe erreichen die zu einer Besatzentwicklung führt die sie in die Lage versetzt sich in unseren Gewässern selbständig zu vermehren. Wenn man uns nun auch noch den Besatz an Regenbogenforellen untersagt mit der Begründung: das sind keine einheimischen Arten, so darf man wohl noch anmerken, hier wird mit zweierlei Maß gearbeitet. Es kommt wohl kaum jemand auf die Idee im Bereich der Jagd den stützenden Besatz an Fasan etc. zu verbieten. Die waren auch nicht heimisch wie wohl jeder weiß. Müssen wir, die Angler das alles hinnehmen? Es trifft uns genauso wie das Betretungsverbot im sogenannten "wilden Stück" (NSG). Hier darf sich jeder bewegen ob Naturschützer, Jäger oder Vogelkundler und vor allen Dingen Schwarzangler, nur wir Angler nicht. Noch eine Frage zu diesen Themen: Müssen wir das alles akzeptieren? Ich bin der Meinung genau wie viele andere Sportfreunde: NEIN . Wir sollten in beiden Fällen massiv dagegen angehen und vor allen Dingen auch den Verband einschalten. Denn der weiß oft Überhaupt nichts zu diesen Themen zu sagen weil ihm auch keine detaillierten Informationen darüber vorliegen. So auch der Fischereiberater des Kreises. Das wurde von dieser Seite ausgesprochen. In solch wichtigen Angelegenheiten sollte man die ganze Bandbreite nutzen die einem zur Verfügung stehen um weiteren Beschränkungen zu begegnen.
RWI 
Ich habe auf Wunsch von Rolf diesen Artikel veröffentlich. Mich würde Eure Meinung interessieren. 
Ich selber stehe voll und ganz hinter der Meinung von Rolf !!!
Die Frage ist: Was können wir dagegen unternehmen ?
Schreibt doch diesbezüglich Eure Meinung als Kommentar oder nehmt an der Umfrage oben links teil.
Übrigends wurde die Umfrage ob Catch or Relais mit dem Ergebnis 18 gegen und 10 für Catch or Relais beendet

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